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Resolution Das Bundespersonal sagt nein zum höheren Rentenalter 

Folgende Resolution wurde an der Protestversammlung des vpod bern bundespersonal am 24.2. 2005 abends im Hotel Bern nach der Diskussion der geplanten brisanten Veränderungen bei der Pensionskasse des Bundes (Publica) einstimmig verabschiedet. Das Bundespersonal will ernst genommen werden und fordert, dass der Bundesrat sich an die gemachten Versprechen hält – auch wenn Bundesrat Merz vom massiven Leistungsabbau bei der Pensionskasse persönlich nicht betroffen ist.


Resolution

„Ich habe keine zweite Säule“ war die Antwort von Bundesrat Merz auf die von den Gewerkschaften vorgebrachten Befürchtungen des Personals wegen des geplanten massiven Rentenabbaus. Für die MitarbeiterInnen, die 40 Jahre beim Bund gearbeitet haben, ist es ein Hohn, wenn der Bundesrat mit garantierter Rente und grossem Vermögen so reagiert.

Bundesrat Merz will, dass die Angestellten des Bundes erst mit 65 statt mit 62 Jahren die volle Rente erhalten. Damit bricht er den im letzten Sommer mit den Personalverbänden ausgehandelten Kompromiss: „Im Gegenzug zur vorgezogenen Einführung des Beitragsprimats soll auf eine Verschlechterung der Bedingungen zur freiwilligen vorzeitigen Pensionierung verzichtet werden.“ 
Die vpod-Protestversammlung fordert Bundesrat Merz mit dieser Resolution auf, sich an die gemachten Versprechen zu halten, das Personal ernst zu nehmen und verlangt:
- Weiterhin ein Normrentenalter 62 nach 40 Beitragsjahren
- Paritätisch finanzierte Überbrückungsrente zur AHV im Umlageverfahren
- Keine diskriminierenden Umwandlungssätze für die Frauen
- Übergangsregelung ohne Abbau für über 50-jährige.

Das Bundespersonal wehrt sich gegen die widersprüchliche Politik von Bundesrat und Parlament, gleichzeitig massiv Stellen abzubauen und das Rentenalter zu erhöhen.
 

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