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Lohnpaket  Bern, 27. Mai 2005

Für Merz gilt das Lohnpaket mit den Gewerkschaften auch im Parlament 

Die heutigen Verhandlungen aller Verbände des Bundespersonals mit Bundesrat Hans-Rudolf Merz haben klar gemacht, dass das im Sommer 2004 ausgehandelte Paket mit vorläufig nicht versicherten Lohnzuschlägen und ohne Abbau bei der Pensionskasse weiter gilt. Für die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) der Gewerkschaften PVB, VPOD und garaNto ist absolut unakzeptabel, dass das Parlament unter Führung des Ständerats nun den Bundesangestellten einen willkürlichen Lohnabbau aufzwingen will. Schon das Paket vom Sommer war für die Betroffenen ein harter Kompromiss. Es erträgt kein weiterer Abbau.
Die Bundesangestellten haben die Nase voll. Sie empfinden die Personalpolitik je länger je mehr als ungerecht und nicht mehr verlässlich. Da wirken die ehrlichen Beteuerungen von Bundesrat Merz wenig, wenn das Parlament auf Provokationskurs bleibt. Deshalb haben über 16'000 Angestellte des Bundes die Petition gegen Lohnabbau, Leistungsabbau bei der Pensionskasse und gegen Entlassungen beim Bund unerschrieben. Die Petition wird am 30. Mai um 13 Uhr der Nationalratspräsidentin übergeben werden.

Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB)
Communauté de négociation du personnel de la Confédération (CNPC)
 

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