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Verwaltungsreform in der Bundesverwaltung  Bern, 28. November 2005

Die weitere Abbau-Reform wird nicht mitgetragen

Die Bundespersonalverbände PVB, garaNto und vpod lehnen es ab, die neueste vom Bundesrat angeordnete Verwaltungsreform mit zu tragen. Sie wollten dazu Hand bieten unter der Bedingung, dass Bundesrat und Personalamt dabei auf Entlassungen verzichtet hätten und eine verbindliche Stellenvermittlung zugesichert hätten. Da die Bundesbehörden auf eine entsprechende Erklärung nicht eintreten wollen, können die Gewerkschaften des Bundespersonals die erneute Reformübung nicht verantworten.

Die Verbände der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) erinnern daran, dass der Bundesrat die Bundesverwaltung seit Jahren von einer bürokratischen Verwaltungsreform zur andern drängt. Die Arbeit im Dienste der Bürgerinnen und Bürger leidet darunter immer mehr. Die VGB stemmt sich nicht gegen begründete Neuorientierungen. Die bereits beschlossenen Reorganisationen sind nun genug. Der Bund baut seit Jahren laufend Stellen ab und erhöht gleichzeitig den Arbeitsdruck auf die Angestellten massiv. Die ständige Verunsicherung des Bundespersonals muss endlich aufhören. Ein Entlassungsstopp hätte viel dazu beitragen können. Ein weiterer Personalabbau beim Bund wäre verantwortungslos. Die wenig konstruktive und nicht sozialpartnerschaftliche Haltung der Verantwortlichen beim Bund ist personalpolitisch falsch. Die Gewerkschaften können das nicht akzeptieren.

Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB)
Communauté de négociation du personnel de la Confédération (CNPC)
 

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