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VGB zum Lohn 2006 und zur Kundgebung des Bundespersonals Bern, 1. Dezember 2005

Bund bricht Lohn-Verhandlungspaket vom Sommer 2004

Mit nur 0,5% und erst noch unversicherter einmaliger Lohnzulage an das Bundespersonal für 2006 (Vorjahr: + 1,4%) bricht der Bund das im letzten Jahr geschnürte Verhandlungspaket mit den Personalverbänden. Damit bleiben die Löhne der Bundesangestellten wiederholt deutlich unter der Teuerung und verlieren an Kaufkraft. Das ist auch konjunkturpolitisch grober Unsinn. Die Gewerkschaften PVB, garaNto und vpod der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) sind mit diesem Resultat der heutigen Lohnrunde mit Bundesrat Hans-Rudolf Merz keineswegs einverstanden. Schuld daran ist der willkürliche Lohnabbau-Entscheid des Parlaments beim EP04. 

Der Bundesrat bekennt sich immer wieder wortreich zur Sozialpartnerschaft. Der mehrfache Wortbruch der letzten Monate im Lohn- und Pensionskassenbereich ist das Gegenteil davon. Das zeigt, wie berechtigt und nötig die eindrückliche Demonstration des Bundespersonals mit gut 2’500 Teilnehmenden war, die kurz vor der Verhandlungsrunde vor dem Sitz des Finanzministers stattgefunden hat. Solche Manifestationen werden wiederholt. Die VGB wird alles daran setzen für 2007 die vor Jahresfrist gemachte Zusage des gesamten aufgelaufenen Teuerungsausgleichs inklusive seine ordentliche Versicherung durchzusetzen. Dies gilt auch für die Teuerung auf den Renten, die wiederum nicht gewährt worden ist. Der heutige Grossaufmarsch von über 2'500 Bundesangestellten hat es gezeigt: Der Bundesrat muss dringend seine unsoziale und demotivierende Personalpolitik revidieren. 

Das Personal des Bundes lässt sich nicht länger demütigen. Es will arbeiten und Wertschätzung. Es hat genug von der Sparhysterie im Bundeshaus.

Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB)
Communauté de négociation du personnel de la Confédération (CNPC)
 

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